Projektrückschau 2004

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Projekt:

"Debut"
Probenzeitraum: 01. - 04. Januar 2004, Don Bosco Haus, Hannover
Konzerte: 05. Januar 2004, Grasdorf (Laatzen), St. Marienkirche
Veranstalter: St. Marienkirche Grasdorf
Programm:

J.S. Bach "Jesus richte mein Beginnen" aus dem Weihnachtsoratorium
G. Gabrieli "Canzon septimi toni"
J.S. Bach "Jesus bleibet meine Freude"
M. Ravel "Pavane pour une infante défunte"
P.I. Tschaikowsky Nussknacker Suite "Marsch, Tanz der Zuckerfee, arabischer Tanz, Trepak"
J. Koetsier Brass Symphony
J. Williams "Welcome to Jurassic Park"
J. Williams "Raider´s March" aus Indiana Jones

Besetzung:

Trompeten:
Rudolf Lörnic, Anne Heinemann, Friederike Huy, Magdalene Harer, Thomas Gehrmeyer

Hörner:
Jan-Bastian Leuckefeld, Hanno Schnuck-Schroer

Posaunen:
Ingrid Wichert, Kevin Groocock, Stan Jagodin, Daniel Moy (Basspos.)

Tuba:
Maik Riggers

 

Fotos:

Debut Konzert 05.01.2004, 19:30 Uhr
St. Marien Kirche, Grasdorf
Plakat:
 
 

Projekt:

Probenwochenende Sommerprogramm 2004
"Bühnenwerke + Filmmusiken"
Probenzeitraum: 12. - 14. März 2004
  Probenwochenende ohne Aufführungen
   
Programm:

John Williams, Harry Potter Nimbus 2000
John Williams, Harry Potter Quidditch
John Williams, Star Wars Princess Leia´s Theme

John Williams, Welcome to Jurassic Park
John Williams, Indiana Jones
Elmer Bernstein, The Magnificent Seven
Giaccomo Puccini, "O mio babbino caro"
Peter I. Tschaikowsky, Nussknacker Suite Marsch, Zuckerfee, arabischer Tanz, Trepak
Johann Sebastian Bach, Choralvorspiel zu "Jesus bleibet meine Freude"
Johann Sebastian Bach, Choralvorspiel zu "Wachet auf, ruft uns die Stimme"
Jan Koetsier, Brass Symphony

Besetzung:

Trompeten:
Rudolf Lörnic, Anne Heinemann, Friederike Huy, Magdalene Harer, Philipp Euen

Hörner:
Jan-Bastian Leuckefeld, Anna Euen

Posaunen:
Ingrid Wichert, Kevin Groocock, Christopher Nimz, Heinrich Gimpel (Basspos), Daniel Moy (Basspos.)

Tuba:
Maik Riggers

 
 

Fotos:

großer Probenraum Don Bosco Haus

Trompetengruppe (von links nach rechts)

Anne Heinemann, Friederike Huy, Rudolf Lörnic, Philipp Euen, Magdalene Harer

Posaunengruppe (von rechts nach links)

Ingrid Wichert, Christopher Nimz, Kevin Groocock, Heinrich Gimpel, Daniel Moy

 

Ensemblefoto

 

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Projekt:

Sommerkonzerte 2004
Hannover, Laatzen, Celle

03. und 04. Juli, 17. Juli 2004

Probenzeitraum: 25.-27. Juni 2004
Konzerte: 03.07.04 Hannover, Lukaskirche
04.07.04 Laatzen, Marktplatz
17.07.04 Celle, Garten der Roß´schen Villa
Veranstalter:

03.07.04 Lukaskirche Hannover, Göhrdestr. 2
04.07.04 Stadt Laatzen, Kulturamt
17.07.04 Stadt Celle, Kulturamt

Programm:

Georges Bizet Carmen Suite (Arr. C.Mowat)
Aragonaise - Les Dragons d´Alcala - La Garde Montante

G. Puccini Arie der Lauretta aus Gianni Schicchi (Arr. F.Trudwig)
"O mio babbino caro"

Peter I. Tschaikowsky Auszüge aus der Suite “Der Nussknacker” (Arr.M.Meutzner)
Marsch - Tanz der Zuckerfee - arabischer Tanz - Trepak

John Williams Harry Potter und der Stein der Weisen (Arr. F.Trudwig)
Quidditch - Nimbus 2000

John Williams Jurassic Park (Arr. V.Neitmann+B.Schlömer)
"Welcome to Jurassic Park"

John Williams STAR WARS (Arr. F.Trudwig)
Princess Leia´s Theme

John Williams Indiana Jones (Arr. V.Neitmann)
Raider´s March

John Barry Der mit dem Wolf tanzt (Arr. M.Meutzner)
Main Title

Elmer Bernstein (Arr. F.Trudwig)
The Magnificent Seven

Besetzung:

Trompeten:
Rudolf Lörinc, Anne Heinemann, Friederike Huy, Philipp Euen

Hörner:
Anna Euen, Jan-Bastian Leuckefeld, Hanno Schnuck-Schroer

Posaunen:
Ingrid Wichert, Kevin Groocock, Christopher Nimz, Heinrich Gimpel (Basspos), Daniel Moy (Basspos./Euph.),

Tuba:
Maik Riggers

Kritiken:

Kritik aus der Celleschen Zeitung vom 19.07.2004

Programm mit Charme und Effekt

Niedersächsisches Blechbläser-Ensemble spielt im Garten der Roß‘schen Villa

Der ganze Garten der Roß’schen Villa war zum Konzert mit Stühlen ausstaffiert.

Die neue Celler Konzertreihe in unbekannten Ecken der Celler Innenstadt machte dieses Wochenende Station im Garten der Roß‘schen Villa am Magnusgraben. Eingeladen hatte man das Niedersächsische Blechbläser-Ensemble. Geboten wurde unter der Leitung von Frank Trudwig ein bunt gemischtes Programm von Georges Bizet bis John Williams.

Den ganzen Garten der alten Villa hatte man mit Stühlen ausstaffiert. Sogar eine Theke mit Getränken war aufgebaut. Man rechnete mit einem größeren Ansturm. Jedoch hielt sich an diesem Spätnachmittag das Publikumsinteresse in engen Grenzen. So blieben viele Plätze leer. Schade eigentlich, denn die nicht erst Gekommenen haben zwar kein Großereignis versäumt, aber eine ausgesprochen stimmungsvolle Veranstaltung.


Da hörte man im Hintergrund das Gehupe einer Hochzeitsgesellschaft ebenso wie mehrfaches Kirchenläuten. Man konnte gleichsam in die Wipfel der alten Bäume im Garten der Villa sehen wie ins gegenüberliegende Parkhaus. Und man konnte nicht nur der Musik des Niedersächsischen Blechbläser-Ensembles lauschen, sondern auch einer locker-unverkrampften Moderation durch eine der Posaunistinnen. Und wer in der Pause Lust hatte, der konnte auch noch mit einem Glas Wein in der Hand die kleine Ausstellung in der Villa selbst besuchen. Das hatte alles seinen besonderen Charme.


Der schöne Sonnenschein dieses Nachmittags verschwand zwar im Laufe des Konzerts immer mehr hinter einem grauen Himmel und Windböen fegten durch den Garten, aber die jugendlichen Musiker ließen sich selbst von weggewehten Noten kaum aus dem Konzept bringen. Die sehr mäßige Akustik allerdings beeinträchtigte den Musikgenuss doch erheblich. Der guten Stimmung unter den Zuhörern tat dies aber keinen Abbruch.
Man erfreute sich an einer kleinen „Carmen“-Suite nach Georges Bizet und an einer „Nussknacker“-Suite nach Peter Tschaikowsky. Höhepunkt des ersten Programmteils war jedoch „O mio babbino caro“ aus Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“. Die Bearbeitung durch den Dirigenten Trudwig war auffallend gekonnt und wirkungsstark. Das fünfzehnköpfige Ensemble spielte engagiert und mit ausgeprägtem Gespür für die Feinheiten dieser Musik.


Nach der Pause wurde die Musik dann plakativer mit diversen Filmmusiken aus der Feder John Williams. Der gute Mann ist so etwas wie ein Vielschreiber in der Tradition barocker Komponisten. So mancher Komponist hatte seinerzeit mehrfach das fast gleiche unter neuem Namen verkauft. Williams macht das ganz ähnlich. Nur dass er über ganz andere Möglichkeiten verfügt und die von ihm geschriebenen Filmmusiken grundsätzlich einen untermalenden Charakter haben. Wenn man diese Musik dann ohne Film hört, entlarvt sich die Dürftigkeit ihrer Substanz sehr schnell selbst. Dass es dem Niedersächsischen Blechbläser-Ensemble gelungen ist, diesem Eindruck entgegenzuwirken, war kein schlechtes Verdienst. Richtig gut war dann die jazzige Zugabe. Da zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker, was sie wirklich drauf haben: Präzision, rhythmisches Feeling, effektsicheres Setzen von Akzenten – schade, dass das Konzert dann schon zu Ende war.

Reinald Hanke, Cellesche Zeitung vom 19.07.2004



Fotos:

Plakat:
 
 

Projekt:

Festkonzert zum 200 jährigen Bestehen der
Abtei Brauweiler, Köln
Pulheim
01.-03. Oktober 2004
Probenzeitraum: 27. - 29. August, Hannover, Don Bosco Haus
Konzerte: 03.10.04 Abtei Brauweiler, Köln Pulheim
Veranstalter:

Pfarrgemeinde St. Nikolaus Brauweiler, Köln Pulheim

Programm:

 

Besetzung:

Trompeten:
Anne Heinemann, Rudolf Lörinc, Akio Ogawa-Müller, Thomas Gehrmeyer, Philipp Euen

Hörner:
Anna Euen, Thomas Janzing

Posaunen:
Ingrid Wichert, Kevin Groocock, Hannes Dietrich (Basspos.), Daniel Moy (Basspos.),

Tuba:
Maik Riggers

Kritiken:

Kritik aus der Kölnischen Rundschau vom 05.10.2004:

BESCHWINGT UND FEIERLICH
Klanggewaltige Eröffnung des Konzertes zum 200-jährigen Bestehen der Pfarrgemeinde St. Nikolaus Brauweiler

PULHEIM. Schon nach den ersten Takten schienen die Kirchenwände zu erbeben. So klanggewaltig geriet die Eröffnung des Festkonzertes zu 200-jährigen Bestehen der Pfarrgemeinde St.Nikolaus.
Das lag zum einen sicherlich an der Wahl des ersten Musikstücks, dem "Feierlichen Einzug" von Richard Strauss, zum anderen aber auch an der Präsenz des Niedersächsischen Blechbläserensembles [...] unter der Leitung von Frank Trudwig.
Die Komposition für Blechbläser und Orgel, die würdevoll voranschreitet, erzeugte sofort eine Aura von Ehrwürdigkeit und Feierlichkeit.
In der gut gefüllten Kirche wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, eine gelungene Mischung aus weltlicher und geistlicher Musik mit deutlichem Schwerpunkt auf die Musik des 20. Jahrhunderts. Der Abteichor St.Nikolaus unter Michael Utz konnte sich mit "Jauchzet dem Herrn alle Welt" von Felix Mendelssohn Bartholdy so recht in Szene setzen.

Blechbläser jazzig und beschwingt

Das Blechbläserensemble präsentierte sich als versierter Interpret vor allem zeitgenössischer Musik, die an einigen Stellen jazzig-melodiös und beschwingt anmutete und deutliche Anklänge an Werke von George Gershwin hatte. Zuweilen hätte etwas mehr Zurückhaltung in der Lautstärke, vor allem in den Pianostellen, gut getan. Abgesehen davon gefielen vor allem Zsolt Gárdonys "Erd und Himmel wollen singen" ebenso wie die "Brass Symphonie" von Jan Koetsier.

Stefan Staat hatte ebenfalls eine heiter und verspielt wirkende Komposition von Gárdony für sein Orgelsolo ausgewählt, die "Hommage à Marcel Dupré". Auch in dem eher getragenen "Te Deum" von Jean Langlais in lateinischer Sprache, konnten Orgel, Chor und Trompete im Zusammenspiel mit Frauenstimmen schöne Akzente setzen.

Die begeisterten Zuhörer spendeten langanhaltenden und freundlichen Applaus für einen kurzweiligen Nachmittag. (mum)

(erschienen in der Kölnischen Rundschau vom 05.10.2004)

Hörbeispiele:

Richard Strauss
"Feierlicher Einzug" (Auszug)

Giovanni Gabrieli
"Sonata Pian´e Forte" (Auszug)

Jan Koetsier Brass Symphony (Auszüge)
1.Satz - 2.Satz - 3.Satz

Fotos: